infos für familien

Infos für Familien

Wenn keine leiblichen Großeltern im alltäglichen Leben der Familien vorhanden sind, kann das zu einer großen Belastung innerhalb der Familien führen. Manche wünschen sich auch einfach einen weiteren Kontakt für ihr Kind, bei dem jemand Zeit schenkt, die als Eltern im Alltag manchmal nicht so viel vorhanden ist, wie man es sich gerne wünschen würde. Die Treffen finden ein-zweimal pro Woche statt und sind so ausgelegt, dass nicht nur die Kinder eine Beziehung zu den Wunschgroßeltern aufbauen können, sondern auch die Eltern. So kann mit der Zeit eine wunderbare familiäre Beziehung zwischen allen Beteiligten entstehen, wo auch die leibliche Familie („echte“ Großeltern, Onkel, Tanten, Kinder) mit einfließen können.

Wie läuft die Vermittlung ab?

Als Erstes müssen die Familien sich über den Anmeldebogen (Link siehe unten) anmelden, um in unsere Interessentenliste aufgenommen werden. Sobald sich ein passender Vermittlungsvorschlag findet, meldet sich die Wunschgroßelternvermittlung bei der Familie und arrangiert ein Kennenlerntreffen, gemeinsam mit der Leiterin der Vermittlung im Mütterzentrum. Wenn sich alle sympathisch sind, findet danach ein weiteres gemeinsames Treffen statt. Anschließend können die Treffen selbstständig geplant werden. Leider gibt es bei der Vermittlung lange Wartezeiten, da die Vermittlungen nicht nur nach Länge der Wartezeit, sondern auch nach Wohnortnähe, Wünsche der Wunschgroßeltern und Familien und einigen anderen Kriterien erfolgen. Wenn es eine dringende Not gibt, gibt es daher die SOS-Omas, die begrenzt auf sechs oder zwölf Monate mit einer Familie verbunden werden. Dieses Programm ist momentan im Aufbau, kann aber bereits angefragt werden. Hierfür gibt es einen gesonderten Anmeldebogen ( Link siehe unten)

Welche Bedingungen müssen die Großeltern erfüllen?

Die Wunschgroßeltern führen ein längeres Kennenlern-Gespräch mit der Leitung der Wunschgroßelternvermittlung. Anschließend beantragen wir gemeinsam ein polizeiliches Führungszeugnis. Außerdem können sie freiwillig an einem Seminar teilnehmen, bei dem zum Beispiel Themen wie Erziehung heute, das Schutzkonzept des Mütterzentrums und Konfliktlösungsstrategien besprochen werden. Außerdem gibt es einen Hausbesuch bei den Wunschgroßeltern.

Gibt es Ausschlusskriterien?

Bei diesem Projekt geht es darum, Familien zu unterstützen, aber auch, Senioren vor der Einsamkeit zu bewahren und ihnen einen familiären Kontakt zu ermöglichen. Das muss bei dem Wunsch nach Wunschgroßeltern bedacht werden, denn auch wenn bei den Senioren ganz viel Hilfsbereitschaft und Engagement vorhanden ist, sind sie nicht unendlich belastbar. Auch sind sie nicht als bloße Babysitter, sondern als Ergänzung der Familie gedacht.

Daher gelten folgende Ausschlusskriterien:

– Eine Betreuung mehr als ein-zweimal pro Woche (Ausnahmen sind natürlich nach Absprache möglich)

– Eine Betreuung von mehr als 3 Kindern gleichzeitig

– Weniger Treffen als einmal wöchentlich (wenn z.B. durch viele Termine/Hobbies die Wochen so durchgeplant sind, dass realistisch gesehen keine Zeit für ein wöchentliches Treffen ist)

– Eine Betreuung von Kindern, die älter als 10 Jahre alt sind (Auch hier sind Ausnahmen nach Absprache möglich)

Für alle weiteren Fragen und Absprachen schicken Sie gerne eine Email. Wir behalten uns das Recht vor, Interessenten abzulehnen, wenn es begründet ist. Nicht jede Familie passt zu diesem Konzept und nicht jede Konstellation kann ehrenamtlich tätigen Senioren zugemutet werden. Trotzdem sind wir immer bereit, Gespräche zu führen, wenn Hilfe benötigt wird. Rufen Sie uns dafür gerne an.

 

Familien, die sich in die Kartei für eine Vermittlung aufnehmen lassen möchten können diesen

>>Elternfragebogen<<

ausdrucken, ausfüllen und per Email an wunschgrosseltern@muetterzentrum-braunschweig.de schicken.

In dringenden Fällen bitte den Anmeldebogen für SOS-Oma nutzen! 

>> Anmeldung SOS-Oma <<